Code of Conduct

Wir handeln als Architektinnen verantwortungsvoll gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Kundinnen und Mitarbeitenden – mit Qualität, Integrität, Offenheit, ethischem Verhalten und Verantwortung, geleitet von unseren Richtlinien und den Prinzipien des UN Global Compact.

  1. Leitlinienformulierung (Kernwerte in konkrete Verhaltensregeln)
  • Qualität: Höchste fachliche Sorgfalt, Nachvollziehbarkeit, dauerhafter Nutzen für Mensch und Umwelt.
  • Integrität: Ehrlichkeit, Fairness, keine Täuschung, klare Kommunikation von Limitationen.
  • Offenheit: Transparente Entscheidungsprozesse, konstruktives Feedback, offene Kommunikation mit Stakeholdern.
  • Ethik: Vermeidung von Interessenskonflikten, respektvolle Zusammenarbeit, faire Vergabe.
  • Verantwortung: Verantwortliches Handeln über den Projektabschluss hinaus (Nachhaltigkeit, Wartung, Rechenschaftspflicht).
  1. Zuordnung zu UN Global Compact Prinzipien
  • Menschenrechte: Keine Verletzung der Rechte Dritter; faire Arbeitsbedingungen.
  • Arbeitsnormen: Gerechtigkeit, Vielfalt, sichere Arbeitsbedingungen, keine Zwangs-/Kindarbeit.
  • Umwelt: Ressourceneffizienz, Lebenszyklusbetrachtung, emissionsarme Lösungen, Biodiversität.
  • Korruptionsbekämpfung: Null-Toleranz gegenüber Bestechung, klare Beschwerdewege.
    Verlinken Sie diese Prinzipien direkt mit Ihren internen Richtlinien.
  1. Implementierung im Projektalltag
  • Regeln im Projektprofil: Für jedes Vorhaben definieren Sie Qualitätsstandards, Ethik-Checks, Offenlegung relevanter Stakeholder und Umweltaspekte.
  • Lieferkette: Erwartungskatalog an Lieferanten/Partner (Code of Conduct, Nachhaltigkeitsanforderungen, Audits).
  • Entscheidungsprozesse: Dokumentierte Freigaben, dritte Meinung bei Konflikten, Transparenz in Kalkulationen.
  • Kommunikation: Offene Informationen zu Kosten, Risiken, Nachhaltigkeitszielen gegenüber Kund*innen und Mitarbeitenden.
  • Whistleblowing & Schutz: Anonymer Meldekanal, Schutz vor Repressalien, klare Eskalationswege.
  1. Governance & Schulung
  • Verantwortlichkeiten: Compliance-Beauftragte, Nachhaltigkeitsbeauftragte, Projektleiter.
  • Schulungsplan: Regelmäßige Trainings zu Ethik, Recht, Umweltmanagement, UN Global Compact.
  • Audit & Berichterstattung: Jährlicher Bericht über Fortschritte, Vorfälle, Verbesserungsmaßnahmen.
  1. Messung & Transparenz
  • KPIs:
    • Anzahl ethischer Schulungen/Teilnahmen
    • Anzahl geprüfter Lieferketten-Verträge nach COC
    • CO2- oder Ressourcenkennzahlen pro m²/Projekt
    • Anzahl gemeldeter Vorfälle und Reaktionsdauer
    • Kundenzufriedenheit in Bezug auf Transparenz und Verantwortung
  • Auditzyklus: Interne Audits, ggf. externe Prüfung alle 1–3 Jahre.