Wohn- und Geschäftshaus Stephanstraße
Das Bürohaus Diamantenbörse am nördlichen Rand der Innenstadt von Frankfurt wird in ein gemischtgenutztes Gebäude umgebaut. Im Erdgeschoss befinden sich Ladenflächen, im ersten und zweiten Geschoss Büros. Darüber werden in jedem Stockwerk zwei bis sechs Wohnungen von jedem der drei Treppenhäuser erschlossen. Die abgestaffelten beiden obersten Etagen werden neu errichtet und um ein zusätzliches Technikgeschoss ergänzt, die Rücksprünge an der Brönnerstraße zugunsten einer Flucht mit der Fassade des Karstadt-Parkhauses aufgehoben und Teile des ersten und zweiten Obergeschosses des rückwärtigen Gebäudeteils so zurückgebaut, dass ein großzügiger Hof entsteht. Die Parkhauswand wird wie alle Terrassen und Dachoberflächen intensiv begrünt.
Die beiden im Drittelspunkt gegeneinander verschobenen Gebäudekörper des Bestandsbaus werden mit einer durchlaufenden Bänderung der Fassade optisch miteinander verbunden. Die charakteristische geknickte Fassade wird erhalten und auf der Straßenseite durch schmale Balkone ergänzt, die das Motiv der geknickten Fassade aufnehmen. Da deren Segmente doppelt so lang sind wie die der eigentlichen Gebäudehaut, entsteht eine spannungsvolle Fassade mit einer eleganten, überwiegend horizontal geschwungenen Linienführung. Vor die Südfassade mit Blick auf die Frankfurter Skyline wir eine Loggienkonstruktion gestellt, deren Gestaltung sich an die Nordfassade anlehnt.
| Standort: | Stephanstraße 1-3, Frankfurt am Main |
| Auftraggeber: | NH Projekt Stadt |
| Beauftragte Leistungen: | 20.000 m² |
| Planungszeitraum: | 09/2009-03/2010 |