Marienplatz, Wettbewerb

Marienplatz, Wettbewerb

Drei Blöcke, deren Kontur sich stufenweise staffelt, indem sie der Grundstücksgrenze folgt, ein Solitär im Westen und ein Hochhaus an der Kreuzung von Heidelberger Straße und Hügelstraße, prägen eine starke städtebauliche Figur, die die Heterogenität der umgebenden Bebauung zentriert. Darüber hinaus wird das Gebäudevolumen durch unterschiedliche Geschosszahlen moduliert. Breite Fugen zwischen den Blöcken markieren die Eingänge von Norden und von Süden in die Höfe, die untereinander durch zweigeschossige Tordurchgänge verbunden sind.

Variantenreiche Fassaden lassen einzelne, voneinander unterscheidbare Häuser entstehen. Klinker unterstützt die robuste städtebauliche Erscheinung bei den straßenseitigen Fassaden. Helle Putzfassaden reflektieren das Licht bei den Hoffassaden.

Brückenartige Balkone und Terrassen überspannen ab dem zweiten Obergeschoss die Fugen zwischen den drei Blöcken und geben damit den jeweiligen nordöstlichen und südöstlichen Blockecken einen transparenten Abschluss zur Umgebung.

Standort:Marienplatz, Darmstadt
Auslober:Stadt Darmstadt
Beauftragte Leistungen:30.730 m²
Planungszeitraum:Städtebaulicher Realisierungswettbewerb 03-06/2019